Fulminante Aufholjagd bleibt unbelohnt – Dachse unterliegen Köthen knapp
HSG Freiberg kämpft sich nach deutlichem Rückstand zurück, muss sich dem Tabellenvierten aber mit 23:26 geschlagen geben.
Am Samstagabend stand für die HSG Freiberg in der Regionalliga Mitteldeutschland eine anspruchsvolle Aufgabe auf dem Programm. Mit der HG 85 Köthen gastierte der aktuelle Tabellenvierte im Freiberger Dachsbau, während die Dachse um Trainer Mario Huhnstock als Schlusslicht in die Partie gingen. Vor heimischer Kulisse wollten die Freiberger unbedingt wichtige Punkte sammeln und wurden dabei einmal mehr von ihrem lautstarken Publikum tatkräftig unterstützt.
Die Anfangsphase gehörte zunächst den Gästen. Zwar hielten die Dachse anfangs noch dagegen, doch vor allem der Köthener Schlussmann Christian Kanzler erwischte einen starken Abend und machte den Freibergern das Leben schwer. Immer wieder scheiterten die Hausherren am gut aufgelegten Keeper, während Köthen seine Chancen konsequenter nutzte. So setzten sich die Gäste Schritt für Schritt ab und lagen zwischenzeitlich mit sieben Toren vorn. Trotz einer kämpferischen Phase zum Ende des ersten Durchgangs gingen die Dachse mit einem 10:15-Rückstand in die Kabine.
Nach dem Seitenwechsel zeigten die Freiberger ein anderes Gesicht. Mit mehr Entschlossenheit im Angriff und einer verbesserten Defensive kämpften sich die Hausherren Tor um Tor zurück in die Partie. Einen entscheidenden Anteil daran hatte nun Dachse-Torhüter Jan Drefahl, der mit starken Paraden wichtige Impulse setzte und seine Mannschaft im Spiel hielt.
Die Aufholjagd nahm zunehmend Fahrt auf: Aus dem zwischenzeitlichen Rückstand wurde Schritt für Schritt ein echter Krimi. In der 44. Minute waren die Dachse beim 18:19 wieder ganz dicht dran. Der Dachsbau stand hinter seiner Mannschaft und peitschte die Freiberger nach vorn. Wenig später gelang beim 20:21 der nächste wichtige Treffer – plötzlich war alles wieder offen.
Doch die Gäste aus Köthen bewahrten in der entscheidenden Phase die Ruhe und fanden immer wieder Antworten auf den Freiberger Angriffsschwung. Trotz großem Einsatz und einer leidenschaftlichen Schlussphase gelang es den Dachse nicht mehr, das Spiel endgültig zu drehen. Am Ende mussten sich die Hausherren mit 23:26 geschlagen geben.
Besonders bitter: Für die fulminante Aufholjagd und den unermüdlichen Kampfgeist konnten sich die Freiberger nicht belohnen. Dennoch zeigte die Mannschaft gerade in der zweiten Halbzeit, welches Potenzial in ihr steckt. Die Unterstützung von den Rängen war dabei einmal mehr ein wichtiger Rückhalt.
Jetzt gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, weiter hart zu arbeiten und als Mannschaft zusammenzustehen. Denn auch wenn es diesmal nicht für Punkte gereicht hat, haben die Dachse bewiesen, dass sie sich zu keinem Zeitpunkt aufgeben.
Danke an alle Fans für die lautstarke Unterstützung im Dachsbau! 💚🤍
Kopf hoch, Dachse – weiterkämpfen und gemeinsam zurückschlagen!
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