11. Oberligaheimspieltag der HSG FREIBERG – präsentiert von HOTEL KRELLER

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Extrem wichtiger Derbysieg gegen Grubenlampe

Die HSG Freiberg hat im Kampf um den Klassenerhalt am Samstag einen Riesenschritt gemacht. Mit dem 30:27-Sieg gegen Tabellennachbarn ZHC Grubenlampe konnte an diesem vorbei gezogen werden und so erstmals seit 16 Spieltagen die Regelabstiegsplätze verlassen werden. Damit ist der positive Aufwärtstrend nun auch endlich in der Tabelle für das drittbeste Rückrundenteam sichtbar. Allerdings könnte, wenn die Mitteldeutsche Oberliga keinen Aufsteiger in die dritte Liga stellt, der 11. Rang am Saisonende auch noch zu einem zusätzlichen Abstiegsplatz werden, so dass die Freiberger Dachse weiterhin bis Saisonende nur noch Finalspiele vor der Brust haben.

In einer ausgesprochen fair ausgetragenen Partie übernahmen die Gäste aus Zwickau nach dem Freiberger 1:0 zunächst die Spielführung. Das allerdings ohne sich dabei entscheidend absetzen zu können und die Hausherren legten mehrfach die Ausgleichstreffer nach. Eine augenscheinliche Nervosität auf beiden Seiten führte zu sehr vielen einfachen Ballverlusten, die wiederum vom Gegner äußerst selten erfolgreich genutzt wurden. Im Kampf um den Ligaverbleib stand für beide Teams einfach zu viel auf dem Spiel, das so vor allem von der Spannung lebte. Bereits mit Beginn der vorletzten Spielminute der ersten Hälfte erzielte Martin Steinfeld mit dem 14:14 den Pausenstand und so wurden noch einige Führungstrefferchancen bis zum Pfiff liegen gelassen.

War es in der ersten Halbzeit noch Themis Iliopoulos der da mit seinen 6 Treffern aus der Mannschaftsleistung etwas heraus stach und die HSG Freiberg immer wieder in Schlagdistanz hielt, konnte nach dem Seitenwechsel Adrian Kammlodt mit vielen Würfen und einer hohen Erfolgseffektivität aufwarten. In der Hinrunde erzielte Kammlodt in Zwickau 10 Treffer und wurde diesmal sofort mit Spielbeginn von den Zwickauern in Manndeckung genommen. Per Siebenmeterwurf startete er dann aber ab der 31. Spielminute seine Offensive und erzielte die ersten drei HSG-Treffer der zweiten Spielhälfte zur Freiberger Zwei-Tore-Führung (17:15). Anel Mahmutefendic versuchte erneut vor allem überhastete Angriffe zu vermeiden und mit besser werdender Ballsicherheit zu gut vorbereiteten Torerfolgen zu gelangen. Neben Kammlodt waren es nun auch noch Kevin Elsässer und Nico Werner die mit einer hohen Trefferquote aufwarteten und so die Grundlage für die erstmalige Vier-Tore-Führung über Björn Richter (23:19 / 46.Min.) schafften. In der 55. Spielminute erzielte dann Spielmacher Jens Tieken, der an diesem Abend seine Mannschaft erstmals als Kopf der Mannschaft diese auch beim Einlaufen in die Halle führte, mit dem 29:25 das 700. Saisontor der HSG Freiberg. In einer umkämpften, aber torarmen Schlussphase konnten die Dachse diese Spielführung zum Sieg verteidigen und gewannen hochverdient dieses wichtige Duell mit 30:27.

Die HSG Freiberg zieht also an den Gästen aus Zwickau mit einem Zähler vorbei und hat in Anbetracht der engen Tabellensituation vor allem auch im direkten Vergleich die Nase vorn. Da die erhoffte Schützenhilfe der Radiser in Oberlosa ausblieb und die Vogtländer punkteten, geht es am nächsten Samstag für die Dachse in Plauen-Oberlosa erneut in einem direkten Vergleich um den Klassenerhalt und die Riesenchance in der Tabelle weiter zu klettern.

Der Heimspieltag gegen den ZHC Grubenlampe wurde in unserer Spielstätte aktiv von unserem langjährigen Premium-Partner HOTEL KRELLER präsentiert, in dessen Räumen die Mannschaft, der Fanclub, sowie einige Sponsoren und Zuschauer den erfolgreichen Abend noch in angenehmer Atmosphäre ausklingen ließen.

Dafür im Namen aller Beteiligten einen herzlichen Dank dem gesamten Team vom HOTEL KRELLER.

Statistik:
HSG: Tino Hensel (1.- 60. Min.), Benjamin Koch (2x bei 7m); Florian Wunderwald, Efthymios Iliopoulos (6), Felix Lehmann (2), Martin Steinfeld (1), Eric Neumann (1), Björn Richter (2), Peter Deli, Adrian Kammlodt (10/1), Patrick Junghanns, Kevin Elsässer (4), Jens Tieken (1), Nico Werner (3)
Zeitstrafen: HSG 8 Min.; ZHC 10 Min.
Siebenmeter: HSG 1/1 ZHC 6/5
Schiedsrichter:  Thomas Perll / Torsten Ermentraut (HV Sachsen-Anhalt)
Zuschauer: 624