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Zweite bringt ESV aus der Spur

von am 28. November 2017
 

25.11.2017 HSG Freiberg II – ESV Dresden 33:31 (15:19)

Zum letzten Punktspiel des Jahres begrüßte man die Eisenbahner aus Dresden. Ein Sieg sollte unbedingt her um zumindest mit einem ausgeglichenem Punktekonto (9:11) in die Weihnachtspause zu gehen. Danach sah es allerdings sehr lange überhaupt nicht aus. Aber bekanntlich sind die ersten Pflaumen meist madig…

Die 1:0-Führung sollte für längere Zeit die letzte sein. Danach übernahmen die Gäste aus der Landeshauptstadt die Kontrolle über das Spiel und gaben vor allem im Angriff Volldampf. Wieder einmal sah man sich mit einem frühen Rückstand konfrontiert (2:7). Die Hereinnahme von Martin Steinfeld brachte im Angriff etwas mehr Bewegung wovon insbesondere Benjamin Wolf profitierte. Die Gastgeber bekamen nun auch Hinten mehr Zugriff, so dass man auf 11:13 verkürzte. Nach der Gästeauszeit legten der ESV eine Schippe drauf und stellte den alten Abstand wieder her (11:16). Mit vier Toren Rückstand und dem Gefühl, dass „hier noch etwas geht“, ging es in die Pause.

Eine minimale Korrektur der Abwehrformation sowie eine erhöhte Aggressivität brachten einige Ballgewinne die zu schnellen Toren umgemünzt wurden. Beim 21:22 gelang der Anschlusstreffer. Den Eisenbahner drohten die Kohlen aus zu gehen, jedoch stemmten diese sich mit aller Macht gegen die Wende im Spiel. Dies gelang auch noch bis zum 25:27. Da Danny Grämer im Tor einige Bälle entschärfen konnte und im Angriff die wurfgewaltigen Mader und Wolowski nach Belieben einnetzten, erkämpfte man sich die Führung (29:27) zurück. Auch er junge Tom Händler am Kreis machte sein bis dato bestes Spiel im Trikot der HSG 2. Diese Führung ließen sich die Mannen von Trainer Markus Lehmann nicht mehr nehmen und feierten unter Applaus der Fans aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung den 5. Heimsieg der Saison.

Statistik: Grämer, Makowski, Rinke (1), Wolf (7), Mader (4), Wolowski (7/2), Steinfeld (6), Rehnert, Händler (2), Oehme (2), Meinecke (4)


Mit 11:11 Punkten und Platz 6 nach der Hinrunde kann man durchaus zufrieden sein. Zuhause gewann man fünf der sechs Spiele. Auswärts holte man allerdings aus 5 Spielen lediglich einen Punkt. Die von vornherein dünne Personaldecke wurde durch die Ausfälle von Maximilian Müller, Bastian Frohs und Philipp Hengst weiter strapaziert. Den übrigen Spielern merkte man die erhöhte Belastung an und kleinere Beschwerden häuften sich. Zudem kamen vermehrt arbeitsbedingte Spiel- und Trainingsausfälle, was die einzelne Spielvorbereitung schwierig machte. Dankenswerterweise unterstützten immer wieder Spieler der A-Jugend trotz Doppelbelastung das Team und konnten so auch Erfahrungen im Männerbereich sammeln. Die Einsatzbereitschaft in den jeweiligen Spielen war vorbildlich und absolut hilfreich. Diese Zusammenarbeit sollte auf jeden Fall weitergeführt werden, um die Zweite wieder als Sprungbrett zur „Ersten“ zu etablieren. Noch positiv zu erwähnen ist die Entwicklung des jungen Torhüter-Duos Grämer/Makowski sowie den meist sehr guten Quoten vom 7m-Punkt durch Wolf/Wolowski.